
Die Verhütungssicherheit hängt stark von der richtigen Handhabung ab. Bei richtiger Anwendung schützen Qualitätscondome
allerdings sehr sicher vor ungewollten Schwangerschaften und vor sexuell übertragbaren Krankheiten. Sie werden nach
strengen Vorschriften hergestellt und auf Sicherheit kontrolliert (Qualität). Wenn Condome versagen, also reißen
oder abrutschen, liegt dies fast immer an der falschen Anwendung (Anwendungshinweisen).
Um Fehler zu vermeiden, übt Mann am besten erst einmal allein mit ein paar Condomen – dann gibts im Ernstfall nicht so
schnell Probleme, weil man aufgeregt oder noch nicht so sicher ist. Aber auch Mädchen sollten schon vorher üben, wie
Condome richtig abgerollt werden. Neben der korrekten Anwendung muss zusätzlich auch auf das Haltbarkeitsdatum und die
richtige Lagerung (Frage 5) geachtet werden, damit das Condom nicht durch Materialschwäche beschädigt wird. Außerdem
dürfen die Condome nur mit fettfreien und wasserlöslichen Gleitmitteln verwendet werden (Frage 6), damit sie vor
ungewollten Schwangerschaften und sexuell übertragbaren Krankheiten schützen.
Condome passen sich der Größe des Gliedes weitestgehend von selbst an. Alle MAPA-Condome entsprechen den europäischen Standardmaßen der Norm ISO 4074. Das entspricht einer Länge von 170–180 mm, einer Breite von ca. 52-55 mm beim flach gelegten Condom und einer Wandstärke von ca. 0,06 mm. Damit sind alle Condome aus dem MAPA-Sortiment um ein Vielfaches dünner als die menschliche Haut!
Gar nicht. Denn dass ein Condom bei der Liebe stört, ist allenfalls eine rein subjektive Empfindung. Bei geschickter Einbeziehung in das Liebesspiel wird das Überziehen des Condoms zum Ritual und kann kein Störfaktor sein. Eine ungewollte Schwangerschaft, eine Geschlechtskrankheit oder eine HIV-Infektion stören das Leben mehr, als ein hauchdünnes Condom die Liebe je stören könnte!
Das Haltbarkeitsdatum ist immer auf der Umverpackung und auf dem Siegelbriefchen jedes einzelnen Condoms vermerkt (Frage 7). Nach dem Verpacken sind Condome in der Regel vier Jahre haltbar. Es sollte stets darauf geachtet werden, dass das Datum nicht überschritten wird.
Ja. Aber die sachgerechte Anwendung und ein respektvoller Umgang mit dem Partner verhindern das von Anfang an. Jedes Condom muss gemäß der europäischen Norm ISO 4074 so stabil sein, dass man im Test mindestens 18 Liter (dm³) Luft hineinpumpen kann, ohne dass es platzt!
Condome sind Medizinprodukte und nach der europäischen Norm ausschließlich für den vaginalen Verkehr vorgesehen! Wird ein Condom dennoch beim Oralverkehr benutzt, so steigt das Risiko, dass das Condom durch scharfkantige Zähne, Piercings, Zahnspangen usw. beschädigt wird.
Condome sollten kühl, trocken und geschützt vor Hitze und direkter Sonneneinstrahlung aufbewahrt werden. Auch eine Lagerung im Kühlschrank ist möglich, um die Condome sicher aufzubewahren. Auf jeder Verpackung von Markencondomen stehen zusätzliche Lagerhinweise. Auch das Haltbarkeitsdatum ist sowohl auf der Umverpackung als auch auf dem Siegelbriefchen angegeben. Es sollte stets darauf geachtet werden, dass das Datum nicht überschritten wird. Bei Missachtung der Lagerhinweise oder des Haltbarkeitsdatums ist ein Qualitätsverlust in den Grenzbereichen der Belastbarkeit denkbar. Bei korrekter Lagerung sind die Condome nach dem Verpacken mindestens vier Jahre haltbar.
Wir raten grundsätzlich von der Verwendung zusätzlicher Gleitmittel auf Basis organischer fett- und/oder ölhaltiger Produkte ab (z. B. Vaseline, Babyöle, Körperlotionen, Massageöle, Speisefette usw.). Diese greifen das Condom an und lassen es schnell zerreißen. Gleitmittel müssen daher vom jeweiligen Hersteller für den Gebrauch mit Condomen zugelassen sein. Wir empfehlen das Gleitgel von BILLY BOY. Dieses Gleitgel ist auf Wasserbasis hergestellt und greift das Condom nicht an.
Dem steht nichts im Wege: Die Verwendung in Kombination mit der Pille, einem Diaphragma und/oder einem Spermien tötenden Schaumovulum bietet sich an. Wichtig ist jedoch, dass das verwendete Verhütungsmittel als »condomverträglich« gekennzeichnet ist. Deshalb bitte stets die Hinweise auf den Produkten beachten!
Nein. Keines unserer Condome ist mit spermiziden Mitteln, das heißt mit Mitteln die samenabtötend wirken, beschichtet. Wir haben hierauf bewusst verzichtet, da in den meisten spermiziden Mitteln der Wirkstoff Nonoxynol-9 enthalten ist, welcher nicht unumstritten ist.
Das ist nicht notwendig. Ein Condom bietet bei richtiger Anwendung ausreichend Schutz. Werden zwei Condome übereinander angezogen, so kann sich dies sogar negativ auswirken. Zum einen steigt das Risiko, dass die Condome abrutschen oder sich anderweitig »unkontrolliert verhalten«. Zum anderen kann es, vermehrt bei trockenen Condomen, zu gegenseitigen Reibungen kommen. Die Gefahr, dass die Condomen dann reißen, ist hier deutlich größer.
Naturkautschuklatex hat einen Eigengeruch, der von Produktion zu Produktion variieren kann. Der Geruch von Naturkautschuklatex wird von einigen Verwendern als unangenehm empfunden. Als Alternative gibt es aromatisierte Condome im BILLY BOY-Sortiment, und B2 wird einer besonderen Waschung unterzogen, sodass der Latexgeruch deutlich gemindert ist.
Ja. Ein Condom besteht aus Naturkautschuklatex und ist daher ein reines Naturprodukt. Es zersetzt sich unter Einfluss von Licht und Sauerstoff und kann deshalb auch auf dem Kompost entsorgt werden. Benutzte Condome gehören allerdings nicht in die Toilette, denn dadurch können Kläranlagen verstopfen!
Eigentlich ja. Condome kosten meist weniger als 0,50 Euro. Die Nutzung von Condomen kostet ähnlich viel wie das Verhüten mit der Pille (7–10 EUR / Monat verglichen bei einem Durchschnittsverbrauch von 12 Condomen / Monat). Im Vergleich zu einem Glas Bier oder einem Kinobesuch sind Condome im Verhältnis zum Nutzen sogar sehr preisgünstig.
Ja. Das Femidom hat sich aber nie richtig durchsetzen können. Davon abgesehen, ist ein Condom ein Produkt für Männer und Frauen gleichermaßen!
Nicht für irgendwelche, aber für wirklich interessante. Bei MAPA ist allerdings eine umfassende schriftliche Anfrage mit Konzept erforderlich.
Grundsätzlich gilt natürlich: Erlaubt ist, was gefällt! Die Qualitätswerte von Condomen werden jedoch durch Wasser beeinflusst, wenn dieses über einen gewissen Zeitraum hinaus einwirkt. Entsprechend wird jedes Condom mit zunehmender Verweildauer im Wasser weniger sicher. Badezusätze – besonders auf Basis organischer Öle – beeinträchtigen die Reißfestigkeit von Condomen, sodass sich der Schutz vor Schwangerschaften und Infektionskrankheiten verringert. Weiterhin kann der korrekte Sitz des Condoms durch die Bewegung im Wasser beeinträchtigt werden.
Die Bezeichnung »Aroma« bezieht sich bei unseren Condomen lediglich auf den Duft und nicht auf den Geschmack der Condome.
Wir beschäftigen leider keine »Condomtester« im eigentlichen Sinne. Natürlich sind wir jedoch sehr an der Meinung unserer Condomverwender interessiert. Denn nur so können wir unser Produktsortiment stets den Wünschen unserer Kunden anpassen und verbessern.
Condome greifen normalerweise nicht in den Organismus ein und erzeugen keine Nebenwirkungen. Bei dennoch auftretender Unverträglichkeit sollte ein Arzt aufgesucht werden, da nur dieser eine eventuelle Allergie feststellen bzw. ausschließen kann.
Wenn die Vorhaut vor dem Anlegen des Condoms nicht zurückgeschoben wird, ist eine erhöhte Beanspruchung durch Dehnung des Kondoms beim vaginalen Geschlechtsverkehr wahrscheinlich. Die Gefahr einer Beschädigung des Condoms ist somit höher.